Preveli

Die Bucht von Plakias und das Kloster Preveli mit seinem Palmenstrand ziehen jeden magisch an

Die Bucht von Plakias mit seinem langen Sandstrand hat aus dem einstigen Fischerdorf längst ein Tourismuszentrum gemacht...

Die Bucht von Plakias
Kloster Piso Preveli
Der Klosterhof
Der Strand von Preveli

Bedingt durch das milde Klima und den landschaftlichen Reizen der unmittelbaren Umgebung ist aus dem einst unscheinbaren Dorf ein Zentrum des Tourismus geworden, welches langsam aus allen Nähten platzt...
Das Überangebot an Unterkünften und Tavernen spricht für sich!

Vergleichsmäßig ruhiger geht es da im nahen Kloster Preveli zu!
Allein die Zufahrt über die im venezianischen Stil gehaltene untere Brücke (erbaut 1850-52) ist wunderschön.
Der Besucher stößt als erstes auf ein arg zerfallenes Gebäude am Straßenrand, dem so genannten Kato Preveli.Ein Rundgang durch die Ruinen lohnt sich immer noch! Wir finden teilweise erhaltene Räume mit Wandmalereien.
An der Quelle finden wir die Reste des einstigen Brunnenhauses.
An der Kirche entdeckt man ein Schild, welches auf die Vernichtung des Klosters durch die Türken im Jahre 1821 hinweist.

Spricht man heute vom Kloster Preveli, meint man das obere Kloster
Es liegt etwa drei Kilometer oberhalb der Ruinen von Kato Preveli, 170 Meter über dem Lybischen Meer. Die Entstehung des Klosters ist unbekannt. Auch wenn einige Historiker aufgrund von Hinweisen es auf das Jahr 980 datieren.
Tatsache ist, dass beim Bau der neuen Klosterkirche um 1835 einfach die alte Kirche komplett abgerissen wurde, so dass es heute nicht mehr möglich ist das Gründungsjahr definitiv zu bestimmen. Das bedeutendste Kleinod des Klosters ist ein vergoldetes, mit Diamanten verziertes Kreuz, in dem ein Splitter vom Kreuze Jesus verborgen sein soll...

Viele Besucher zieht es allerdings eher zum Palmenstrand von Preveli

In der Nacht vom 21/22.08.2010 zerstörte ein Feuer den beliebten Palmenstrand von Preveli

Der Brand sei „eine Katastrophe“ für den seltenen und jahrhundertealten Palmenhain, sagte der lokale Vertreter der Umweltschutzorganisation WWF, Kaloust Paragamian, am Montag. Der fünf Hektar große Palmenhain an der malerischen Südküste von Kreta ist auf seiner gesamten Fläche von dem Feuer betroffen. Am Montag waren noch immer Feuerwehrleute in der Bucht vor Ort, um letzte Feuer zu löschen.

Der Brand war am Samstagmorgen aus noch unbekannten Gründen ausgebrochen und konnte nach Angaben der Feuerwehr erst am Sonntag eingedämmt werden. Der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde, Manolis Mastorojiannakis, vermutete Brandstiftung als Ursache für das Feuer. Innerhalb weniger Stunden habe es an drei Stellen zu brennen begonnen, sagte er der halbstaatlichen Athener Nachrichtenagentur. Der Palmenstrand von Preveli sei „die Postkarte“ der Region gewesen, bedauerte Mastorojiannakis die Zerstörung der Bäume.

Der Palmenhain sei der zweitgrößte dieser Art Kretas und von großem Wert für die Umwelt sowie den Tourismus auf der beliebten Urlaubsinsel gewesen, teilte das griechische Umweltministerium mit. WWF-Experte Paragamian erwartete jedoch, dass sich der malerische Strand innerhalb von 20 bis 30 Jahren von dem Brand erholen könnte. „Glücklicherweise leben 70 Prozent der Bäume noch“, sagte der Umweltschützer.

Quelle:Focus

Update 2014
Der östliche Bereich der Palmen ist nach wie vor abgesperrt.
Auf der Westseite des Megalopotamos ist der Palmenbewuchs jedoch wieder zugänglich.
Die Palmen haben den Brand fast alle überstanden, außer das viele Stämme eine schwarze Färbung haben.
Wer den Palmenstrand nicht vor dem Brand kannte, wird nur bei genauem Hinschauen die Spuren des Brandes erkennen.